Arena der Blickwinkel
00:00:02: Wirtschaften der Zukunft.
00:00:04: Dieser Podcast ist als wegweiserbe wirtschaftliche Themen zu sehen,
00:00:08: die zukünftig
00:00:09: erscheinend sind.
00:00:10: Ein Fokus liegt dabei auf den unterschiedlichsten Blickwinkeln mit den verschiedensten Gästen, die ich begrüßen darf!
00:00:17: Ich bin Britt Lorenzen und heiße euch herzlich willkommen seit mein
00:00:20: Gast in
00:00:21: der heutigen Folge.
00:00:23: Liebe Zuhörerinnen und Zuge heute geht das um die Gastronomie der Zukunft und an meiner Seite ist Sascha Mies, jener Sascha.
00:00:30: warum sollten wir diesen Podcast
00:00:37: Und warum
00:00:45: dann nachher noch ein Stern bei rauskommen kann bleibt neugierig und interessiert.
00:00:49: Wir freuen uns auf euch!
00:00:58: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, heute sitze ich mit Sascha Nies zusammen zum Wirtschaften der Zukunft.
00:01:02: Das geht um die Gastronomie der Zukunft!
00:01:04: Und Sascha, warum bist du genau der Richtige?
00:01:06: Wenn es um die gastronomie und das Wirtschaften in der Zukunft geht – wer bist Du
00:01:10: eigentlich?!
00:01:11: Drei Schlagworte, die dich wunderbar beschreiben, sodass unsere Zuhürerinnen- und Zähler gerne zuhören.
00:01:18: Ich glaube, ich bin extrem wertepasiert.
00:01:21: Ich bin chaotisch... Und vor allen Dingen, ich bin nicht nachtrankt.
00:01:25: Oh!
00:01:25: Aber du merkst dir das?
00:01:26: Oder ... Entschuldigung.
00:01:27: Hat mich jemand zu mir gesagt, dass ich nachtrankte?
00:01:30: Nee, es wird mir immer dargestellt, als wäre ich oberflächlich.
00:01:34: Mhm... Ich hab oft darüber nachgedacht, ob das wirklich so ist aber ich trage einfach nicht nach weil das bringt mich nicht weiter.
00:01:42: Es brennt sich in meinem Wesen und deswegen bin ich dann vielleicht für manche teilweise ober flächlich.
00:01:49: Aber das hat ja nichts damit zu tun, dass ich den Menschen nicht respektiere.
00:01:53: Nö!
00:01:53: Wenn wir auf deine beiden Unternehmen gucken... Das ist zum einen Dinner und Kohn, zum anderen Five Days.
00:01:58: So jetzt sagt jemand, kenne ich nicht, muss sich gar nicht weiterzuhören aber ihr habt es geschafft, dass ihr tatsächlich ein Stern euch erkocht habt.
00:02:04: Und bei ihr steht noch für viel mehr.
00:02:06: wenn du die beiden Unternehmen... Ich weiß gar nicht ob man sie zusammen in dem Moment beschreiben kann.. ...aber mit drei Hashtags, drei Schlagworten beschreiben da welche wären das?
00:02:14: Wofür steht ihr?
00:02:16: Qualität Leidenschaft Und vor allen Dingen ganz, ganz wichtig das Team.
00:02:22: Und damit sind wir schon mittendrin?
00:02:24: Wenn du Gastronomie und Wirtschaft in der Zukunft hörst... Was geht dir sofort durch den Kopf?
00:02:28: Warum?
00:02:29: Und jetzt habe ich mal die nächste Frage hinten dran.
00:02:31: Du sagst, muss man auch immer dabei den Blick in die Vergangenheit gewähren?
00:02:35: Es ist ganz wichtig!
00:02:36: Man sagt ja diese Heckwasserbetrachtung gerade in Hamburg vielleicht.
00:02:40: Ich finde es stimmt wenn man nach hinten schaut sieht man nicht was vorne kommt aber aus der Vergangenheit lernen können, um zu wissen was in Zukunft kommt.
00:02:47: Um manche Situationen abwägen zu können will ich jetzt den Weg gehen oder dem Weg.
00:02:51: Deswegen lerne ich immer und es ist bei jedem Menschen so... Man lernt ja aus den negativen Erfahrungen des Lebens, um dann die positive in Zukunft hinzusetzen.
00:03:00: Das Leben ist kein Strich das ist ein Auffall, ein Berg und eine Tatfahrt.
00:03:04: Man muss einfach nur schauen sag' ich immer wieder dass die Täler flacher werden und die Berge nicht so hoch, damit die Euphorie nicht mal so kippt.
00:03:11: Genau!
00:03:11: Ja, deine Frage Dinner & Co.
00:03:13: und Five Days, da muss man halt ganz weit zurückschauen.
00:03:16: Ich habe vor knapp dreißig Jahren das Unternehmen gegründet.
00:03:20: Ich war damals Ende neunzehn.
00:03:22: Und... Was
00:03:23: war der Auslöser?
00:03:24: Der Auslöser war ... ich hatte mein Abitur gemacht gehabt und dann bei der Bihuga Wirtschaftsforschule Vorbereitungsjahr gemacht hab' dann bei einem Sternekocher hier in Dortmund meine Ausbildung begonnen.
00:03:35: Das war menschlich.
00:03:37: Oh, aber schwer!
00:03:38: Da kam mich mit meinen Werten gar nicht zurecht.
00:03:40: Und dann hatte ich so eine Zeitung durchsucht und da war eine Annonce drin, suche einen Pächter für eine Kantine.
00:03:47: Mit neunzen?
00:03:47: Ja mit
00:03:48: neunzehn.
00:03:48: Dann habe ich mich daher beworben gehabt.
00:03:50: Das war damals ein japanischer Konzern.
00:03:52: Ich muss wirklich sagen dieser japanische Konzert hat mich auch siebentzwanzig Jahre lang begleitet und hat mir sieben zwanzig Jahrelang auch Werte vermittelt.
00:04:00: Diese Werte basiert halt.
00:04:02: also was macht mein Wort mit meinem Gegenüber?
00:04:05: Wie viel Vertrauen ist da drinnen.
00:04:07: wie viel Stabilität gebe ich dem anderen mit meinem Wort.
00:04:11: Und das ist etwas, was ich also unheimlich großartig lernen durfte und dass ohne Druck, ohne Stress, ohne wirtschaftliche Thematiken so dass mich verbiegen musste.
00:04:20: Sondern ich durfte Fehler machen und nach den Fehlern wurde ich zurechtgewiesen.
00:04:25: Das fand ich immer ganz spannend!
00:04:26: Ich durfte immer meine Grenzen ausreizen.
00:04:28: Ich habe sie auch immer ausgereizt weil ich wollte immer weiter war natürlich von der Immobilie her begrenzt, habt ihr aber maximal ausgeschöpft.
00:04:36: Und dann haben die mich immer wieder zur Seite gewohnt und sagten, Sascha, komm nicht so schnell!
00:04:39: Nichts so viel bitte!
00:04:41: Ein bisschen ruhiger... Das Schönste, wo ich einfach die Werte basiert habe, erfahren hab, das war im Jahr zwei tausendsechzehn.
00:04:50: Da war ich neunzehn Jahre in dem Unternehmen und ich hatte einen Vertrag auf Lebzeit bekommen.
00:04:55: Und dann bekam ich einen Anruf... Ein
00:04:57: Vertrag auf Lebenszeit?
00:04:58: Auf
00:04:58: Lebenszeit.
00:04:58: Das
00:04:58: ist ja auch... Gibt's das?
00:04:59: Es war kein Schriftstück, es war ein Handschlag von dem japanischen Eigentümer der Familie.
00:05:06: und dann haben sie sich daran erinnert, das war in den Jahr aber in den Jungen, wo ich das bekommen habe.
00:05:10: Die haben sich daran herinnert, dass der damalige Eigentümer war schon verstorben, die Kinder waren noch da.
00:05:16: Dann bekam mich den Hinweis an eine Geschäftsführung Post-Mautzascha.
00:05:19: Die Familie hatte das Wort gegeben, Sie können es nicht halten.
00:05:23: Sie geben dir sieben Jahre Zeit, etwas Neues zu finden.
00:05:28: Und das war für mich natürlich erst mal ein Schock, weil es war meine Familie und mein Zuhause.
00:05:34: Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass es irgendwann verlassen zu wollen.
00:05:39: Die Fakt war halt, die schlossen das Werk!
00:05:42: Dann habe ich sieben Jahren lang die Zeit gehabt, es neu zu finden... Ich hab dann was Neues gefunden.
00:05:47: mit der Kokerei
00:05:48: Diese sieben Jahre, wie bist du da begleitet worden?
00:05:50: Hattest du dir als Sparrings-Partner, als Mentor trotzdem an der Seite?
00:05:53: war das der Geschäftsführer.
00:05:54: Der dich sozusagen ... Das war ja ein deutscher Geschäftsführer.
00:05:56: Genau.
00:05:57: Wie so einen Mentor in dem Moment oder wie ... Ich sag mal klar macht man mal eben nicht.
00:06:01: Also Detlev Mücke ist eigentlich mein Ziehvater gewesen und er hat mich die ganzen Jahrzehnte begleitet, hat mich auch erzogen und hat auf eine extrem wertebasierte und familiärer Mensch.
00:06:14: Und da habe ich gemerkt dass man für jeden Fehler sofort geopfert wird, sondern man auch gemeinsam alles ausmerzen kann und dann auch mal einen Schritt zurückgeht.
00:06:23: Und der hat mich sieben Jahren begreitet.
00:06:25: und als ich da nicht fertig wurde mit dem Neubauer damals im Bekukerei, hat er gesagt, das ist los muss eigentlich jetzt raus.
00:06:32: können wir noch?
00:06:33: Dann haben die extra für mich das Werk noch ein Jahr länger aufgelassen damit ich dreiundzwanzig dann ausziehen konnte.
00:06:39: Detlef Mücke hat wirklich alles getan, damit das passte... ...ich noch drinbleiben konnte und die aber schon umbauen konnten.
00:06:47: Also es war wirklich, da bin ich dem Mann heute noch dankbar für... Brauchtest
00:06:50: du wirklich?
00:06:50: Das ist jetzt eine freche Frage diese sieben Jahre oder war das für dich so eigentlich, will nicht sagen aufschieben und...
00:06:55: Nein, im Gegenteil!
00:06:56: Es war sofort Stress weil ich natürlich versucht habe jeden halben zu nehmen wie ich kriegen kann.
00:07:01: Hat dabei zugeführt dass auch da Wettbewerb immer wieder gesagt hat, ah Sascha, guck mal was neu.
00:07:07: Vielleicht gibt es noch etwas anderes?
00:07:08: Ich hatte den Zeitpunkt sehr viele Kantinen gehabt.
00:07:11: Ich hatte bis zu zwanzig Kantinen.
00:07:12: Noch einmal die hast du geleitet?
00:07:15: Die habe ich gepachtet!
00:07:17: Die hatte ich gepachtet gehabt und mit eigenen Mitarbeitern oft dann besetzt.
00:07:20: Und das Essen-Zentral gekocht, dann in die vier Jahre rein... ...und es war aber ein Geschäft, dass immer schwieriger wurde, weil es musste immer schlecht sein,... ...es musste immer billig sein.
00:07:30: Also Essen darf nicht schmecken.
00:07:31: auf Deutsch gesagt,... ...weil dann anbewegend recht fädig ist, dass es billig ist!
00:07:34: Ja?
00:07:35: Ich kam immer mehr in Irritationen mit mir selber, weil das war nicht meine Art zu kochen.
00:07:40: Dann habe ich im Jahr zwei Tausendsechzehn die Kokorei kennengelernt... ... vier Jahre bis zwanzig-zwanzig eine neue Familie finden dürfen, in Form von Frau Merfeldt,... ... die Geschäftsführerin, den Industriedenkmalpflege... und der Frau Komis, die für die Finanzen zuständig ist.
00:07:56: Und auch alle Mitarbeiter dieser Stiftung, wo ich dachte, boah, da habe ich echt das zweite Mal Glück im Leben... ...von einer Familie!
00:08:05: Wir reden hier über eine wirtschaftlich getriebene Familie,... ...die ja immer schwierig ist, weil es immer... Die Thematik, es gibt Gehe und Angst im Unternehmertum.
00:08:16: Und beides sind Emotionen vor der man sich schützen muss, weil beides ein schlechter Ratgeber.
00:08:21: Ich habe das Glück gefunden, dass diese Menschen gesagt haben, okay komm zu uns in unsere Familie, wir nehmen dich wieder in Obhut?
00:08:27: Und ich hab da eine Partnerschaft gefunden, die mich jetzt aufgefangen haben.
00:08:32: Diese beiden Familien haben sich eigentlich nie wirklich kennengelernt.
00:08:35: Trotzdem haben sie intuitiv füreinander gearbeitet.
00:08:40: Die einen haben schneller gemacht Die anderen haben langsamer gemacht, damit ich in der Mitte stabil blieb.
00:08:47: Also in diesem Netzwerk.
00:08:50: Ich bin ja so ein Netzwerksfreund.
00:08:52: Es gibt immer diese Thematik Seilschaften.
00:08:54: alle hängen am Seil und der aggressivste kommt nach oben.
00:08:58: Er tritt nämlich kräftig nach unten und legt nach oben.
00:09:00: Und beim Netzwerk ist es so... Alle stehen im Kreis, haben zwei Seile in der Hand und daraus ergibt sich ein Netz.
00:09:05: Wenn einer reinfällt dann wird er wieder rausgeholt, weil alle ihre Position innehaben und dieses Netz halten.
00:09:11: Und das war da auch noch ein Netzwerk was sich durch meine Personen überschnitten hat aber sich nie kennengelernt hat.
00:09:18: Trotzdem haben sie über mich immer kommuniziert.
00:09:22: Halten die länger durchentwickelte?
00:09:24: Können die in Hucade schneller bauen?
00:09:26: Ja?
00:09:26: Schau mal wie kriegen wir das hin!
00:09:28: Das war eine Erfahrung, die ich niemals missen möchte, weil ich gemerkt habe dass es ganz viele Menschen gibt, die wertebasiert agieren Und wo Geld eigentlich gar keine Rolle spielt.
00:09:39: Weil ... Geld kommt um geht, ich hab eine Freundin aus Köln, die ist ... Ich bin so ein Astrologen-Feldenfreund.
00:09:45: und jetzt sind mir gesagt, Sascha, und die haben wirklich unfassbar viel Geld!
00:09:49: Sie sagten mir zu mir, Saschak, Geld is Energie, das muss wie es.
00:09:52: Wenn du's behältst und gierig wirst und es klammerst machtest dich krank.
00:09:56: Hast wir schönes Bild?
00:09:57: Ja total.
00:09:59: Und meine Oma hat ja mal gesagt, dass Sascha schütze dich vor zwei Emotionen.
00:10:02: Angst... und Gier.
00:10:05: Angst lämt dich Gehe macht dich blind.
00:10:08: Und das ist etwas, was ich total wichtig finde im Unternehmertum.
00:10:12: Es gibt ganz viele Menschen die sind nie gierig gewesen und stehen dort sein ihren Mann und ihre Frau.
00:10:18: Das ist etwas Total Schönes, dass es Beziehungen gibt, die natürlich wirtschaftlich getrieben sind aber niemals darauf basieren sondern immer auf der Menschlichkeit.
00:10:26: Zwei
00:10:26: Fragen, die mir sofort durch den Kopf gehen, aber ich glaube unterschiedlicher nicht sein können.
00:10:30: Das eine hast du noch Kontakt zu deinen ersten, sag' ich jetzt mal Familienmitgliedern?
00:10:35: Das wäre so die erste Frage.
00:10:36: und die zweite was war... Du dachtest du durftest Erfahrungen sammeln!
00:10:40: Du durftes Fehler machen für dich!
00:10:42: Ich will nicht sagen, dass später zur Rechenschaft gezogen wurde, aber lernen erstmal auf diesem Terrain laufen und dann geben wir dir wieder die Justierung der Korsett-Stangen nicht dazu beschreiben.
00:10:49: Was war eines der Fehler wo du sagtest Boah echt also möchte ich nie wieder machen.
00:10:53: das war aber so wichtig weil ich heute sonst nicht da wäre, wo ich bin oder vielleicht auch der wäre.
00:10:59: Also Frage A, hast du noch Kontakt zu deinen ersten Zieleltern?
00:11:02: Ja, also zuletzt habe ich noch richtig Kontakt!
00:11:04: Ich glaube auf sagen zu dürfen... Die Menschen sind gekündigt worden und haben neue Jobs bekommen.
00:11:10: Ich glaube dass ich sagen darf wenn ich die irgendwo wieder treffen würde wir würden sofort wieder in die alten Muster verfallen und würden uns freuen ums auszutauschen.
00:11:21: Das ist das was ich total toll finde in Freundschaft gegangen und die Abschiedsfeier dieser Firma hat auf der Kokoreistadt gefunden, wo ich neu bin.
00:11:34: Und es kam alle!
00:11:35: Alle kamen und haben sich gegenseitig verabschiedet, haben sich Geschenke gemacht und keiner ist in Frust gegangen.
00:11:43: Ich bin dann mit diesem Unternehmen alt geworden.
00:11:46: also viele sind in Vorruhrstand gegangen.
00:11:48: Das ist ein Unternehmen gewesen, was gealtert ist.
00:11:51: Und natürlich ist es immer schädlich für einen Unternehmen, wenn kein frisches Blut kommt.
00:11:55: Aber man muss dazu sagen, das hat auch ganz viel mit sich gebracht und wir haben uns alle geduht!
00:11:59: Wir haben uns allen geholfen!
00:12:01: Klar, einen konnten ein bisschen mehr und anderen ein bisschen weniger.
00:12:05: Ja ich habe noch vollen Kontakt und das ist auch etwas Total Schönes... Was mir auch wertvoll.
00:12:12: Genau, ich hab noch vor zwei Wochen mit Detlef telefoniert und dann erzählt er es jetzt im Ruhestand wie's ihm geht bis so eine Frau geht und das sonst unmittelbar wiedersehen müssen.
00:12:19: wenn der Pratwig, der kommt im Fahrrad und dann... Also ein ganz bodenständiger Mensch, der hätte alles sein können.
00:12:26: Arroganz was auch immer!
00:12:27: Der gute Mann kommt aus dem Dorf in den Nordwesten hat seinen Bildungsweg Innerhalb des Berufes gemacht, also nebenbei studiert sein Diplom gemacht.
00:12:38: Der hat japanisch gelernt damit er im Unternehmen weiterwachsen kann.
00:12:42: Kannst du auch Japanisch?
00:12:42: Nein, aber außer Hi!
00:12:46: Aber der entscheidende Punkt ist dass dieser Mensch wirklich so ein Erdeils entwickelt und war immer dabei menschlich und das ist total toll.
00:12:54: Das ist etwas worauf ich glaube ich ein Leben lang zähren werde Und auch ein Teil sein wird.
00:13:00: Ich habe diese Philosophie, das am letzten Moment meines Lebens alles an mir vorbeiläuft und ich glaube dass es einen großen Anteil haben.
00:13:07: wir dann beim Film Den ich da sehen werde.
00:13:09: Oh, wie schön!
00:13:09: Mal gucken wir ja noch einfluss auf dein Drehbuch oder ob
00:13:11: es den Regieplatt gibt?
00:13:11: Ja, und ich hoffe immer dass der liebe Gott da oben saß der Daumen mit so lange, er lacht in da unten.
00:13:15: Achso, ich dachte oh Gott das will ich nicht mehr.
00:13:16: Das wäre am schönsten aber... weil darauf arbeite ich am meisten hin.
00:13:20: Aber nee, ich habe noch Kontakt die zweite Frage wieder vergessen.
00:13:23: Die zweite die gebe ich gleich wieder rein.
00:13:24: und zwei was war die größte Herausforderung oder der größte kann man von Fehlansprechen, wo du sagst das bitte nicht noch ein zweites mal, aber er war wichtig die Erfahrung die du daraus gezogen hast, weil du sonst heute nicht der wärst der Du bist beziehungsweise nicht dort wärst, wo du bist.
00:13:39: Als Mensch wie als Unternehmer?
00:13:40: Ich akzeptiere niemals ein Nein!
00:13:43: Natürlich im menschlichen Ja, das Grenzen, die darf man sich überschreiten.
00:13:46: Nein ist nein aber im wirtschaftlichen.
00:13:48: ich versuche immer ans Limit zu gehen auf meinem kleinen Bereich.
00:13:53: Aber ein Beispiel damals gab es einen Sicherheitskonzept für die Immobilie des Konzerns und darin war ich inkludiert.
00:14:04: Ich wollte aber das Catering ausbauen, musste dafür nachts rein.
00:14:10: Und hab dann...
00:14:11: Jetzt noch nicht einen Weg gefunden um da reinzukommen?
00:14:13: Die Mitarbeiter, die ihr Nachtschicht hatten haben ja immer geholfen so es ist nicht, aber ich habe auch teilweise die Alarmalange ausgelöst weil natürlich an unheimlich... Da kam Polizei-Sicherheitsdienst kamen und ich muss mich erst mal entschuldigen und Dettel hat hier schon mit mir geschimpft und ich habe gesagt Dettl, ich weiß aber ich muss... ...ich muss mich weiterentwickeln Ich muss rein.
00:14:32: Und dann hat ein Detlef am Ende gesagt, jetzt geht mir so auf den Keksetz hier!
00:14:36: Jetzt kriegst du eine Alarmanlage die du selber aus und einschalten kannst.
00:14:40: Das hat mir gezeigt wenn man mit dem Menschen redet dass man auch Grenzen verschieben
00:14:44: kann.
00:14:45: Und das war ein Fehler der im System lag... Ich ihn aber nicht akzeptieren wollte.
00:14:50: Das war ja eigentlich zu deinem Schutz, ne?
00:14:51: Es
00:14:52: war zu meinem Schutz.
00:14:52: Zeit
00:14:53: und Ruhe für dich findest deine Familie bzw
00:14:56: dass ich nicht in das Problem komme... ...dass ich für die Sicherheit des Immobilien plötzlich zuständig bin weil ich der einzige bin der aussehen kann.
00:15:03: Darum ging es ja.
00:15:04: Es war eine wirtschaftliche Entscheidung.
00:15:05: Aber ich muss wirklich sagen Fehler in dem Sinne
00:15:09: oder Momente, wo du sagst, das war ja ein netter Fehler in Anführungsstrichen.
00:15:13: Wohl wissen dass da eben doch eine relativ lange Rattenschwanz dran hängt.
00:15:17: aber wo du eine Entscheidung getroffen hast die echt nicht ist nicht den Konzernen zwangengebracht hat aber in dem Moment deine deine Unternehmung.
00:15:25: also ich muss sagen es mache ich heute immer noch das mache mit der Stiftung und das habe auch damals gemacht.
00:15:30: bevor ich etwas mache frage ich um abzuklopfen wie weit Darf ich die Grenzen verschieben?
00:15:37: Wo liegen die Schmerzpunkte des Anderen?
00:15:39: und in den Gesprächen verliert sich eigentlich schon der Fehler, weil ich sofort ein Feedback bekomme.
00:15:46: Deswegen kann mich eigentlich nicht von Fehlern sprechen, klar, man trifft Entscheidungen aber nur wenn nichts macht und kein Entscheidung trifft, der macht den größten Fehler.
00:15:54: Ich habe mal die schöne Frage gestellt bekommen was es... Da war es auch sogar nicht so lange drüber nachdenken, was ist Risiko?
00:15:58: Ist das positiv oder negativ?
00:15:59: Positiv!
00:16:01: Aber die wenigsten erkennen das als positiv, ne?
00:16:03: Weil wenn du was verändern möchtest musst du andere Wege gehen.
00:16:06: Das Risiko kannst du natürlich eingrenzen.
00:16:08: Risiko bedeutet immer eine Chance.
00:16:09: Bedeutet aber auch immer dass man seine Komfortzone verlassen muss und nichts ist schwerer als die Komfortzone zu verlassen.
00:16:16: Und die verlässt man erst dann, wenn man merkt es geht nicht weiter, wenn ich's in der Sackgasse... ...und ich hasse Sackgasen weil das ist so ein Weg den Läufs und Läuves und du kommst an den Scheiß auf, falsche Dich!
00:16:26: Aber ich mag es lieber mehrgleichig zu fahren, deswegen bin ich auch so ein unguldiger Mensch und ich suche immer die neue Herausforderung.
00:16:34: Hat aber auch dazu geführt dass sich als One-Man-Show mit zweitausend D-Mark und sechstausend Mark Schulden für mein erstes Auto ist geschafft das Unternehmen auch vier Millionen hochzutreiben.
00:16:44: wir haben mehr als vierzig Mitarbeiter in Lohn und Brot stehen, die zum Team gehören und ja manche machen in der gleichen Zeit viel größeres.
00:16:52: aber ich habe ja auch wenig Bildung.
00:16:54: Ja, ein Begliedungsgrad ist auch relativ begrenzt.
00:16:56: Also machen wir uns alles learnin' by doing machen.
00:16:58: Learnin' By Doing heißt normalst
00:17:01: so wie... Wenn ihr das schon mal jetzt sehen könntet, der strahlt.
00:17:04: Das ist so jemand, den muss man in die Augen schauen!
00:17:06: Ich will nicht sagen du grinst dich gerade tot dabei aber das ist ja schon ein... Na ich möchte nicht sagen Anders statement was du gerade schlägst Aber das macht dich auch wiederum aus und du hast ja wirklich etwas geschaffen.
00:17:14: also dass jetzt der Stern noch dazu kam dann würde ich sagen geben wir gleich auch noch drauf einen.
00:17:18: aber Du hast ja ich will nicht sein bis auf der Einseite unter dem Radar geflogen Und du hast die Bodenhaftung nie verloren.
00:17:24: aber du hast groß gedacht weil du ansonsten Ja ich mich nicht sagen nie an einen Stern gekommen wirst aber auch deine beiden Unternehmen gar nicht da heute stehen hättest und nur in Anführungsstrichen wieviel Millionen, wieviele Mitarbeiter.
00:17:35: Also daran wird es nicht gemessen.
00:17:37: Genau.
00:17:38: Das ist so das andere.
00:17:39: Wo ich gerne mit dir drauf eingehen würde auch wenn es ums Wirtschaften der Zukunft geht, dass ist das Thema S-Kultur.
00:17:43: also ich möchte gerade mal eine ganz andere Richtung abbiegen.
00:17:45: natürlich können wir jetzt, wie ist das wissenschaftlich zu sehen welchen Stand hat die Gastronomie heute?
00:17:49: Können wir gerne auch streifen.
00:17:51: aber welchen Beitrag und ich glaube der Stellenwirt ist gar nicht mal so geringe also Ich sehe ihn sehr hoch ist eben die S Kultur.
00:17:57: Wenn du S Kultur hörst was geht ihr sofort spontan durch den Kopf?
00:18:00: Geselligkeit, Zeit, Ruhe, Gespräche.
00:18:05: Und das alles immer in Verbindung mit einem tollen Gericht was den Abend immer wieder öffnet.
00:18:11: und wenn man auch gar kein Gespräch mehr findet am Ende über ein tolles Essen über diesen Genuss über diese Leidenschaft das Stück im Mund zu nehmen sie Sosen zu probieren eröffnet sich immer wieder eine Gelegenheit neues Thema aufzumachen.
00:18:24: Und werbt ihr die Ruhigsascha gerade geboren ist?
00:18:28: Du hast in uns auch vorgespricht, habe ich aber schönes gesagt.
00:18:30: Das ist das erste Rendezvous, was man mit S-Kultur verbindet?
00:18:34: Ja
00:18:34: natürlich!
00:18:34: Also wenn ich... also ich bin jetzt auf die Fünfzig zu, aber es ist ja immer noch so dass die Jugend auch heute immer noch ein Rendezvon mit dem Essen verbindet.
00:18:44: Sei es vielleicht im Fastgutbereich oder im anderen Bereich, aber so gemeinsam Essen zeigt ja auch wofür ich stehe
00:18:51: und sich Zeit nehmen
00:18:52: sich Zeit nehmen.
00:18:53: Aber
00:18:53: ein Rendezvous muss ja nicht nur privater Natur sein, das kann ja auch im spielerischen... Also einen Rendezvou mit der Realität.
00:19:00: wenn du quasi in Business-Kontext, im Geschäftskontext also ein wichtiger Vertrag wird vielleicht verhandelt bei einem guten Essen bis hin zu wie schafft man es?
00:19:09: Du hast Team, wofür stehen eure beiden Unternehmen?
00:19:11: unter anderem ganz am Anfang gesagt Wie schafft mein Geselligkeit Gemeinschaft auch durch Esskultur.
00:19:16: oder.
00:19:16: ich glaube den größten Ausdruck dem man mit Essen verbindet ist die Wertschätzung des Gegenübers.
00:19:25: Je wertschätzender ich ihn behandle, je hochwertiger steht das Essen am Tisch und es muss nicht das Sterne-Niveau sein aber ein tolles Gericht Königsbergshops was total lecker ist wenn er da kommt.
00:19:38: wir gehen machen mal eine schöne Hausmannskost Ich lad dich ein in einen Restaurant Und wenn ich jemanden einlade dann zeige ich mir einen Teil von mir und wenn ich ihm ein Restaurant zeige Wo Qualität, wo Geselligkeit, wo Freundschaft auf einer gewissen Ebene auch zelebriert wird.
00:19:57: Dass das Servicekraft entspannt ist und man auch positive Dinge austauscht... Und man zeigt ja auch sein Wesen!
00:20:06: Ist man tolerant gegen Übermissgeschicke?
00:20:10: Das sind ja Menschen die in der Gastronomie arbeiten, da passiert was.
00:20:13: Reg ich mich drüber auf, versaue ich die Stimmung am Tisch oder bin ich es nicht im
00:20:18: Lächeln?!
00:20:20: Und das sind alles Themen, die ich mit Essen ja auch verbinde.
00:20:24: Ich zeige hier auch einen Teil von mir und ich zeige meinem Gegenüber sei es dem Rendezvous im Privaten oder auch meinem Geschäftspartner wie wichtig bist du überhaupt?
00:20:34: Wie viel möchte ich vor mir preisgeben?
00:20:36: Das mache ich alles am Ende über die Gastronomie.
00:20:40: Klar man kocht natürlich auch zu Hause für Leute und ist auch ein Zeichen.
00:20:42: aber wenn man sagt ich gehe raus dann zeigt man immer ein Teil von sich Und wenn ich etwas Billiges rausnuche, was einfach schlecht ist dann weiß ich alles klar.
00:20:50: Der hat gar keine Wertschätzung, der hat keine Ahnung.
00:20:53: Ach cool und damit gibt es mir gerade die Überladung zum nächsten Thema nämlich was da guter Genuss kosten.
00:20:59: also preiswert ist ja grade so ein bisschen im Ja alles muss billig sein.
00:21:03: So und du hast mir auch was wunderbares Syndikaten gespielt in dem Moment, das hattest Du gesagt Es ist den Preis wert.
00:21:10: Wie nimmst du das wahr?
00:21:11: Wie hat sich die Gastronomie, wenn wir wieder ums Wirtschaften der Zukunft den Fokus kriegen... wie hat sich das gewandelt?
00:21:18: Ist das gerade strenger oder komplizierter oder stärker kalkulierter geworden?
00:21:23: oder erkennt man es ist dem Preis Wert?
00:21:25: ich bin das auch bereit zu zahlen.
00:21:27: oder trennen wir damit aber schon Schichten?
00:21:28: Oh Gott so will ich gar nicht reden.
00:21:30: Aber die Gesellschaft
00:21:32: Ich glaube es geht gar nicht darum in Schichten zu denken, sondern ich glaube wir müssen und da kommen wir zum Anfang unseres Gesprächs zurück auch mal in die Vergangenheit schauen.
00:21:41: Und früher ging man nicht dreimal die Woche essen.
00:21:43: Da ging man einmal im Monatessen.
00:21:45: Man hat sich schick gemacht!
00:21:47: Die Kinder wurden angezogen ja?
00:21:50: Alle saßen ordentlich am Tisch.
00:21:51: der Ober kam, der brachte das Essen.
00:21:54: Der Papa hat ein Bier bekommen, die Mama ein Glas Wein.
00:21:56: Ja?
00:21:57: Die Kinder bekamen eine Limonade, die sonst nicht gab.
00:21:59: also es war eine ganz andere Werte Struktur in diesem Ausgehen-Charakter.
00:22:05: Und wir sind dazu verkommen, dass wir alles immer sofort haben wollen müssen dürfen und das führt dazu, dass Wir vielen Dingen keine Wertschätzung übergeben.
00:22:16: zum Beispiel, dass eine Servicekraft einfach mal da ist Dass jemand mir mein Bier bringt, dass jemand fragt ob es mehr geschmeckt hat
00:22:24: Mit Danke und bitte nicht die Servicekraft sondern des Gastes auch
00:22:27: auf das Auch dass sie sich jemand in die Küche gestellt hat und für mich gekocht hat.
00:22:33: Das ist eine Wertschätzung!
00:22:34: Und ich glaube, dass wir... Die Gastronomie wird sich dahin gehen verändern.
00:22:39: Die Menschen werden immer weniger kochen.
00:22:40: Das wären wir nicht aufreicht.
00:22:42: Weil Zeitmanagement eine große Rolle spielt?
00:22:46: Wenn man zehn Prozent in einem Supermarkt ist noch frischwahre, neunzig Prozent in Convenience daran erkennst du nicht mehr.
00:22:53: Also ich meine jetzt nicht kochen, ich mache mir zu Hause fertig gerichtet warm, sondern ich mein Mache wirklich Kapern, Kartoffeln, Nebeja-Mell.
00:23:02: Ich hake Fleisch und mach ein gründlicher Klappse daraus ja?
00:23:05: Sondern nee ich kaufe mich fertig, mache auch Mikrowelle fertig!
00:23:08: Das ist für mich kein Kochen mehr das ist doch keine Lebensqualität.
00:23:11: Aber es wird also die Möglichkeit geben dass man sich in der Gastronomie versorgt... ...und ich führe mir Lebensmittel zu damit ich ernähren
00:23:20: kann.
00:23:21: Und dann diesen Genuss und ich glaube da wird sich's aufteilen.
00:23:25: Und im Schwarzgold, das ist ja der Sterne-Restaurant vom Hier, da merkst du ganz klar.
00:23:30: Wir haben alle Schichten da und ich bin ganz oft abends da um zu halten mich mit den Gästen nochmal ganz kurz... ...und man sieht es gibt Menschen die machen das ganz selten und man sieht auch dass so eine Wirtschaftlichkeit, die wirklich sagt, wir haben geschwarrt!
00:23:43: Ja?
00:23:44: Die Kondereien sind total erschlagen von all dem was da geboten wird.
00:23:50: Wir machen das ja locker, wir machen das sehr Ruhrgebietscharakter.
00:23:53: Also wir duzen uns alle und ob der Vorstandsvorsitzer von irgendeinem Big Player kommt oder der kleine Handwerker, der sich das jetzt gönnt?
00:24:00: Ja!
00:24:01: Das sind alle gleich behandelt allein schon in der Ansprache.
00:24:05: Und die haben eine unheimlich hohe Wertschätzung.
00:24:08: und auch die Damen und Herren, die sowas jede Woche machen bekommen durch unsere Ansprachen eine andere Werteskalierung.
00:24:14: Wenn jemand kommt und sagt was auf wird du zu uns hier alle hast du etwas dagegen Dann kommt schon die erste Hürde.
00:24:19: Da muss er sich entweder outen und sagen, hat nicht für immer gesiezt werden?
00:24:23: Das ist aber nicht im Ruhrgebiet.
00:24:24: Das Rohrgebiet macht sowas nicht!
00:24:27: Also wenn er es für dich gar nicht will schluckt erst trotzdem runter und sagt okay Aber durch dieses Dutzen verlierst du ja nicht den Respekt gegen einen da Sondern du bekommst leichtere Worte.
00:24:38: Es ist ein spielerisches Na hör mal, seid ihr alle fertig?
00:24:41: Können wir abdecken?
00:24:42: Habt ihr nur Durst?
00:24:43: Wollte noch irgendwas haben.
00:24:44: Also man kommt vielleicht ins Gespräch.
00:24:47: Unkomplizierter!
00:24:48: Und das ist auch ganz kurios, die Leute duzen sich schneller am Tisch.
00:24:53: also wenn wir ein Business-Gespräch haben und wir eröffnen das mit dem Du dann öffnet dieses im Tisch auch schneller ja?
00:25:00: Das ist total interessant und es wird auch geselliergesessen.
00:25:06: Die Leute rutschen ein bisschen mehr in den Stuhl hinein sie drehen sich ein bisschen näher Es ist eine andere Etikette Und das ist, was am Ende sein wird.
00:25:15: Also du hast die Ernährung der Bevölkerung und du hast den Menschen, die sagen wir wollen etwas gönnen.
00:25:22: Das ist der Spagat!
00:25:23: Da sag ich immer, ich hab zum Beispiel eine Dame, die Wirtschaft lief halt total stabil, dachte mir also Nenisa es ist mir zu teuer im Schwarzgold.
00:25:30: Und da habe ich gesagt erstens Wir sind preiswert, wir sind dem Preis wert.
00:25:35: aber der entscheidende Punkt ist wenn ich sie in drei Jahren frage Was sie mit dem eingespartem Geld gemacht haben Garantiere ich Ihnen, können Sie mir es nicht sagen.
00:25:46: Wenn sie aber im Schwarzgold waren, werden sie mir in drei Jahren noch erzählen... Was ihr gegessen hat?
00:25:51: Und wussten auch noch was Ihr gegessen habt.
00:25:54: Wie toll das war!
00:25:55: Ich sage, Sie kaufen doch nicht etwas zu essen.
00:25:58: Sie kaufen sich doch Zeit.
00:26:00: Sie kaufen sich Erinnerungen.
00:26:02: Das ist doch für dass das Leben steht.
00:26:05: Man hat ja gemerkt, in Coronazeiten als Wegbrach wie die Menschen plötzlich ihre Sozialität verloren haben.
00:26:10: diese Sozialkompetenzen Ja, auch mal Toleranz zu sein.
00:26:15: Und
00:26:16: das ist etwas... Dafür ist der Preis allein schon wert!
00:26:20: Natürlich wenn ich Schlechtes Essen bekomme, dann muss ich es reklamieren und sagen, dass geht so nicht.
00:26:24: Aber da muss sich mir auch im Vorfeld des Aussuchen.
00:26:27: Wenn es einfach schlecht war, schreibe ich nicht irgendeine blöde Bewertung im Internet sondern komme einfach nicht mehr.
00:26:34: Wir gehen gerade zwanzigtausend Fragen durch den Kopf, leider mit Blick auf die Zeit.
00:26:38: Ich stelle dich die einer über.
00:26:39: trotzdem wie kochst du mit deiner eigenen Familie?
00:26:41: Lärm deine Kinder eure Kinder noch kochen weil als wir das grade gesagt haben also bei uns ist es zu Hause gang und gäbe.
00:26:46: Also unser Sohn ist jetzt vierzehn und die Jungs die kochen zuhause.
00:26:50: Also danach sieht die Küche aus.
00:26:51: zwar frag ich nach Sonnenschein aber sie haben echt kreativ gekocht.
00:26:55: Also wirklich schön ideenreich dass es Grundrezept gab's Aber mich hat es grad ein bisschen Wow, einen Wow-Effekt ausgelöst.
00:27:01: sind wir wirklich da auf dem Weg das Verlernen selber zu kochen.
00:27:06: Und für mich ist das mit Freunden Kochen Zeit.
00:27:10: Das Lebensqualität.
00:27:12: Was willst du denn noch schenken?
00:27:13: Ich schenk dir Zeit mit mir, dass wir hier lustig abends die verrücktesten Rezepte, die wir alleine selber nicht kochen würden weil wir sagen, ach nee komm geht nicht schnell genug bald, Kinder aus der Schule oder mal schnell von der Arbeit.
00:27:22: aber wie machst du das mit deinen Kindern und euren Kindern?
00:27:24: lernen sie kochen?
00:27:25: Ich glaube die lernen kochen, weil wir jeden Tag kochen.
00:27:27: Cool.
00:27:28: Ja, danke.
00:27:28: Pumpt
00:27:28: um mehr Broschreife?
00:27:29: Nein!
00:27:35: Wir steilen These
00:27:37: zum
00:27:37: Thema... Und was du gerade und damit gibst zu mir auch eine gute Überleitung zu einem unserer Stil-Elemente nämlich der steilen Tese ist der Gast wirklich immer König?
00:27:57: Ja wenn er sich königlich benimmt.
00:27:59: Oh,
00:27:59: das sind aber die diplomatische Antworten.
00:28:02: Da ziehst
00:28:02: Du den Gast an, wenn ich meine, du hast ja grad schon ein Beispiel genannt, oder?
00:28:06: Also ich akzeptiere auf, wenn Gas geben muss ohne zu bezahlen.
00:28:11: sehr diplomatisch formuliert.
00:28:12: Hattest du schon?
00:28:13: Ja, hatte ich schon und... Wie
00:28:14: geht das also?
00:28:15: Was muss ich machen?
00:28:16: Ich bitte Sie einfach zu gehen!
00:28:17: Und was habe ich gemacht, dass es dich sozusagen mit einem Lächeln aber trotzdem in einer Bestimmtheit dazu bringt mich herauszukomplimentieren?
00:28:26: Wenn man die Werte basiert halt verliert, also die Höflichkeit einfach verliert.
00:28:33: Die Sicht des anderen, wenn eine Servicekraft kommt und fragt ob oder was trinken möchte, dann gibt keine Antwort.
00:28:39: Der Mitarbeiter mit dem Essen vor dem Tisch steht und fragt, wer das Essen bekommt.
00:28:44: Und keiner antwortet!
00:28:47: Diese Arroganz zu besitzen, ihn in seine nicht vorhandenen Schranken zu weisen nach dem Motto du bist hier der Diener... ...und
00:28:54: hast Du mir vorher nicht zugehört als ich bestellt habe?
00:28:56: ne?
00:28:56: So ungefähr aber der Mann macht nicht nur ein Tisch oder die Frau.
00:28:59: Die machen zwanzig Tische.
00:29:01: Und jeder will noch extra Wurst haben.
00:29:03: Oder wenn etwas nicht funktioniert hat falsch bestellt was auch immer, dass man sagt ach komm entweder nehme ich trotzdem Seien sie mich böse?
00:29:10: Ich nehme das andere, ich warte.
00:29:12: Weil es passiert.
00:29:13: War
00:29:13: das nicht auch was mit Erziehung zu tun, dass du von zu Hause vorgekommen bist?
00:29:15: Natürlich!
00:29:16: Total und wir haben ja diese Thematik, dass wir ja gar keine Erziehungen bei unseren Kindern aufwürden.
00:29:22: Und es wird ja... Es gab da früher die Begrifflichkeit der Helikoptereltern.
00:29:26: Da wurden die Kinder über die Hindernisse gehoben.
00:29:28: heute heißen die Rasemähereltern weil die das Hindernis einfach wegmähen.
00:29:32: Also die Kinder sehen, dass sie das gar nicht mehr.
00:29:34: Und auch diese ... Ich hatte mal einen Fall gehabt.
00:29:36: Da hat er ein Kunde bei uns im Catering bestellt gehabt und es war abgemacht.
00:29:41: Alle seine Möbel werden entfernt durch ihn.
00:29:44: Und ich hatte zwei Frauen hingeschickt, die den Aufbau gemacht hatten.
00:29:48: Und alle Möbe standen noch.
00:29:50: Dann hat der gesagt ja, ist das ihre Aufgabe?
00:29:52: Hat dann zu seinem Sohn gesagt, Sieße, wenn du nix lernst, dann musst du genau diese Arbeit
00:29:56: machen.".
00:29:57: Und dann haben die mich angerufen und hab ich gesagt okay alles klar ihr packt sofort ein.
00:30:01: Das war es.
00:30:02: Dass das Essen nochmal auch mitgenommen
00:30:04: wurde?
00:30:04: Und das war ein Tag vorher!
00:30:05: Ach
00:30:05: so?!
00:30:06: Wir sollten ja erst mal nur aufbauen.
00:30:08: So, und dann kriegte ich einen bitter-bösen Anruf um.
00:30:11: da habe ich ihn zurechtgewiesen... ...und da hab' ich gesagt so dass was für sie jetzt hier erledigt ist.
00:30:15: Und tun Sie mir gefallen sind auf der roten Liste.
00:30:17: melden sich bitte nie wieder.
00:30:18: Und das meine ich.. Ich gehe auch an wirtschaftliche Grenzen um meine Werte zu behalten.
00:30:23: Ah schön.
00:30:24: Damit würde ich, ich will nicht sagen leider schon lange die Runde einschlingen.
00:30:28: aber Du hast es immer zwischendrin erwähnt.
00:30:31: Ihr habt den Stern erkocht, wie kriegt man einen Stern?
00:30:35: Das wäre so die blommende Frage.
00:30:36: aber ich will eigentlich auch eine ganz andere Richtung weil ein Sterne-Menü oder ein Essen so zu kochen oder zu arrangieren oder zu zelebrieren um den Stern zu bekommen ist das einer.
00:30:48: aber du sagst nicht dass essen Oder unser Koch hat diesen Stern bekommen, sondern das komplette Unternehmen.
00:30:53: Hat diesen Stern.
00:30:54: also ihr steht nicht nur was den Personalbedarf hat der Sterne würdig ist.
00:30:58: Den wahren Anspruch wir sind gerade drauf eingegangen wie wertig ein Essen sein darf aber auch dem Anspruch der Gäste.
00:31:03: Also da haben ja grade die komplette Klaviatur bespielt.
00:31:06: Was?
00:31:07: Wofür steht dieser Stern für dich?
00:31:09: Was macht er mit euch und bewirkt man sich darauf?
00:31:12: Also den Stern erkocht hat ja Pierre mit seiner Brigade Das muss man dazu sagen Dinn und Co.
00:31:19: ist das Wurtherunternehmen.
00:31:21: Und ich will es mal so ausdrücken, es ist Dinne und Kursenbaum!
00:31:25: Wir haben die Wurzeln vor dreißig Jahren im Boden geschlagen.
00:31:29: Christian Spinnerath ist jetzt Geschäftsführer bei uns geworden.
00:31:32: der hat bei mir gelernt und er ist seit über zwanzig Jahren beim Unternehmen und wir beide sind wie Patron-Patachon.
00:31:40: ja wir verstehen uns auch ohne was zu sagen und wir beiden haben diesen Stamm gebaut diese unheimliche Stärke dem Unternehmen gegeben dass nicht wanken können.
00:31:48: Und es war nur naheliegend, weil Christian auch unheimlich darauf basiert ist, Qualität zu liefern und das mit viel Leidenschaft.
00:31:57: also Qualität, das Wort Qual- und Leidenschaft das Wort Leiden.
00:32:02: Beide Begriffe beinhalten ganz deutlich dass man über die Grenzen gehen muss!
00:32:08: Man muss reingehen bis es Leiden entsteht.
00:32:11: Man muss die Qual ertragen bis die Tät kommt ne?
00:32:15: Und wir haben lange überlegt, machen wir es nicht.
00:32:17: Pierre hatte sich damals zu entschieden, sich bei uns zu bewerben und du kannst einen Koch wie Pierre der auf so einem hohen Leistungsniveau einfach jeden Tag ist.
00:32:27: Nicht ins Kältering stecken!
00:32:28: Und denken er wird da glücklich?
00:32:29: Das ist wie ein Rennpferd.
00:32:30: oder
00:32:30: eine Entschuldigung sind vergleichterbar... Nein das ist ja so, genau.
00:32:33: Und Christian und ich haben lange overlegt, Machen wir's, machen was nicht.
00:32:37: Haben wir okay, Kosten-Nutzen?
00:32:39: Ich
00:32:39: wollte sagen so eine wirtschaftliche Entscheidung.
00:32:40: Absolut!
00:32:41: Also ein Sternerestaurant... Wir haben gerade das große Sterben weil die Wirtschaftlichkeit immer in Frage gestellt ist und es mit sehr viel Fingerspitzen geführt werden muss.
00:32:51: Und ich kann dir gar nichts sagen wie man einen Stern erkocht Weil ich kann es nicht.
00:32:56: Das ist aber auch nicht meine Aufgabe.
00:32:57: Genau
00:32:58: Meine Aufgabe ist zu gucken dass es möglich wird dass wir zehn Mitarbeiter haben, die sich nur darauf konzentrieren können der absoluten Spitzengastronomie gerecht zu werden.
00:33:09: Der Vorteil für den Encoli liegt darin das wir erstens der erste Kater in Deutschland sind, deren Stern hat ich weiß warum die anderen es nicht haben alles einfach unbezahlbar wird.
00:33:21: aber gleichzeitig ist es so dass wir durch die Qualität die dem Restaurant haben das Katering Unternehmen unfassbar nach vorne gebracht haben Weil wir, die Entscheidung war nicht wollen wir wirtschaftlich einen Sternenrestaurant haben sondern wollen wir Wissenstransfer bekommen.
00:33:37: Cool!
00:33:37: Und der Wissentransfer und da muss ich auch Pierre wirklich auch in den ganzen Brigade aussagen.
00:33:41: Dies bleiben nicht dahinter im Gegenteil Sie gehen raus damit sie helfen uns.
00:33:47: wenn wir Veranstaltungen haben sind die immer dabei und geben Gas ja?
00:33:51: Und gehen dann auch von ihrem von ihrer Rennstrecke wenn man beim Thema Rennfeld bleibt runter Und dann komme ich ziehe heute mal die Karre, wo das Gewicht drauf
00:34:02: ist.
00:34:02: Es ist ein Miteinander.
00:34:03: und gleichzeitig ist es auch so als alle anderen im Unternehmen wissen ja ... Die sind defizitär aber da spielt für uns keine Rolle!
00:34:11: Als wir letztes Jahr am Juni rauskamen, dass wir den Stern bekommen haben... Da waren alle Mitarbeiter da und alle haben's gefeiert von der Spülkraft bis zu den Damen in Five Days.
00:34:21: Wie
00:34:21: braucht das?
00:34:22: Ja,
00:34:22: die Verwaltung.
00:34:24: Aber alle haben das Gefühl gehabt Sie haben dazu beigetragen, sie haben nicht die Qualität gebracht.
00:34:31: Aber sie haben die Möglichkeit geschaffen, dass Dinner & Co sich ein Schwarz-Gold leisten kann und wir diese nach außen hin Darstellung plötzlich bekommen.
00:34:41: Und das ist eine Wertschätzung, die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch gehabt haben.
00:34:45: also ich glaube, dass ganz viele meiner Kolleginnen und Kollegen heute samtlich atmen bei Dinner&Co Und dass mir der geschwellten Brust stolz dabei ist.
00:34:55: Wir haben das Schwarzgold, wir haben den Buttermauern die schönste Gastronomie Deutschlands.
00:35:00: Newcomer des Jahres, zwei Tausendfünfzwanzig bei Gusto und Gumbeljo.
00:35:05: Das sind ja auch so Sachen, viele verstehen nicht was ich im Unternehmen tue.
00:35:09: Ich mache immer das, was man noch nicht sieht...
00:35:11: ...und fließt unter dem Radar und bist Mensch?
00:35:14: Ja!
00:35:15: Ich sage auch immer, ich arbeite nicht im Unternehmen.
00:35:18: Ich arbeite am... Unternehmen.
00:35:20: Das ist manchmal schwer zu vermitteln im Team, weil die denken, was macht der denn schon?
00:35:24: Wir sind den ganzen Tag hier rum!
00:35:25: Ich zieh es jetzt sehr weit ins Problemische rein.
00:35:27: aber mit solchen Ereignissen schaffst du aber plötzlich wieder ein Wert wo alle sein wollen und sagst, da brauchen wir schon...
00:35:34: Das ist ja gut und damit hast Du mir wieder eine wunderbare Überleitung zum zweiten Stil-Element gegeben.
00:35:50: Und jetzt wird's persönlich
00:35:52: DIE
00:35:53: Frage nach der kleinsten Sterne Deine kleinste Stärke.
00:36:09: Sascha, wenn man mit dir zusammenarbeiten darf oder wie ich jetzt hier mit dir an einem Tisch sitze und dieses für in mich finde wunderbare Gespräch führe dass ich endlos weiterführen könnte also vor sich was ist deine kleinste stärke?
00:36:22: Also wenn meine großartige Frau jetzt hier wäre die wirklich meiner rechte mal der linke Hand auch im Unternehmen ist?
00:36:29: Ich glaube sie könnt die Frage sofort antworten.
00:36:31: Ich glaub ihr hätte auch mehr als ein zwei zwei kleine Stärken.
00:36:36: Ich mach's andersrum.
00:36:38: Ich vertrete immer die Philosophie, stärke deine Stärken und ignoriere deine Schwächen.
00:36:45: Macht mir als Zwilling das Leben deutlich leicht!
00:36:47: Aber mit wem was mit?
00:36:48: Was bringst du dir an uns zur Weißglut?
00:36:50: Das ist jetzt frechig.
00:36:51: Nein, meine Weißlute ist dass ich brauche lange um eine Entscheidung zu treffen... ...und ich schwanke immer heute so morgen so weil ich immer wieder abwege.
00:37:03: Ich wege jeden Tag neu ab.
00:37:05: Natürlich ist es so, wenn man mit Sascha dann zusammen ist, denkt man sich okay der hat in den Scham gegeben.
00:37:09: Weil die war konsequent, die war gerade da rausgehauen und ich sehe Entscheidungen.
00:37:13: Nächsten Tag komme ich... Da habe ich niemals gesagt, das stimmt schon nicht!
00:37:17: Ja?
00:37:18: Und ich glaube das ist etwas wo alle im Unternehmen daran kämpfen führt aber mal dazu dass ich mich immer wieder hinterfrage.
00:37:26: Also ich stelle mich permanent in den Konflikt mit mir selber, weil bei mir hängt es ja ganz viel dran.
00:37:31: Ich sage immer über mir ist niemand mehr!
00:37:33: Das Einzige was übermehrhängt ist das Seil mit der Schlaufe und da lege ich jeden Tag meinen Hals rein.
00:37:38: Das heißt ich muss abwägen
00:37:40: im Unternehmensschluss.
00:37:42: Was ist richtig?
00:37:43: Was ist falsch?
00:37:44: Und jeder Mensch riskiert – das haben wir als Thema Risiko – riskiert er mit einer Entscheidung auf ein Schicksal
00:37:52: Und welches es sein wird.
00:37:55: Abschließende Frage, wenn du Wirtschaft in der Zukunft hörst, Wirtschaft in die Zukunft und Zukunft der Gastronomie?
00:38:03: Welchen Wunsch hast denn?
00:38:05: Die Gastronomie muss digitalisieren!
00:38:09: Es geht keines mal vorbei – die Abläufe, die jeden Tag gewacht werden müssen ist das was jeden Menschen jeden Tag ärgert.
00:38:17: Das deprimiert ja den Menschen Und wir müssen eine Leichtigkeit in die Gastronomie reinbekommen, dass sich die Servicekraft weder auf den Menschen konzentrieren kann.
00:38:26: Nicht tausend Kassen dies das ordentlich verbucht da ein Kassenbericht.
00:38:30: also die ganzen administrativen Dinge müssen digitalisiert werden und ich glaube der große Spagat liegt darin In dieser Digitalisierung Den Mensch als Gast nicht zu verlieren und das ist der entscheidende Punkt.
00:38:43: Wir müssen die Fokussierung oder die geschaffene Zeit dafür verwenden, wieder auf den Menschen zuzugehen und ihn als jemanden... ...als Gast bei einem Zuhause zu sehen.
00:38:56: Und da auch diese Gastfreundschaft zu zelebrieren!
00:39:00: Weil am Ende ist es immer das gleiche.
00:39:03: Der Mensch is'n Sympathiekäufer.
00:39:06: Wenn ich im Gastronomie bin und ich fühle mich da total wohl, das Essen ist mittelmäßig.
00:39:10: Und der Wein ist auch mittelmässig aber die Servicekraft ist mega!
00:39:14: Die lacht immer, die hat immer ein Kekenspruch... ...und die weiß schon wie viele Kinder ich habe.
00:39:18: und ach und die fragt, wie ist jetzt doch Oma?
00:39:21: Die
00:39:22: hört zu.
00:39:23: Ich glaube dann hab' ich mehr gewonnen als wenn ich einen High End Level-Essen anbiete auf einem eiskalten Niveau.
00:39:32: Ich will nicht sagen, ein schöneres Abschlusswort hätten wir nicht kriegen können, weil wir gerade mit Eisensgelder aufhören.
00:39:35: Aber ich glaube oder ich weiß, wir haben so viel Lebensfreude aber auch positive Energie mit allen Herausforderungen die du ja auch mit aufgezeichnet hast und unseren Hörerinnen und Hörern kundgetan, Sascha?
00:39:45: Ich kann einfach nur Danke sagen für diesen wunderbaren Austausch!
00:39:49: Und ich würde sagen, fortsetzt zum Volk!
00:39:50: Darf' ich mir das
00:39:51: wünschen?!
00:39:51: Ja,
00:39:51: auf jeden Fall!
00:39:52: Es war mir eine Freude!
00:39:53: Das war mir bitte gerne Freude.
00:39:54: Vielen vielen Dank!
00:39:55: Danke dir!
00:40:10: Das war der heutige Podcast zur Gastronomie der Zukunft.
00:40:13: Welche Rolle spielen
00:40:14: S-Kultur,
00:40:16: Wissenstransfer aber auch die Heckwasser betrachten?
00:40:21: Ist der Gast wirklich immer König?
00:40:22: Wir haben euch einen Einblick gegeben und freuen uns, wenn ihr nicht nur eine gute Bewertung gebt sondern gerne diesen Podcast weiter empfiehlt und neugierig und gespannt bleibt, wenn es ums Wirtschaften mit der Zukunft kommt.
00:40:37: Es freut mich dass ihr bis zum Ende drangeblieben seid!
00:40:40: Eine Bewertungen und ein Abo des Podcastes ist natürlich meine Empfehlung und hört beim nächsten Mal wieder ein, wenn es heißt Wirtschaften der Zukunft.
00:40:50: Ich freue mich auf euch!